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ZOO & Co. Klosterneuburg
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Andreas Popper
Marktleitung
Andreas Popper

Fellpflege bei Katzen

So unterstützen Sie den Fellwechsel Ihrer Katze

Ob kurz oder lang, ob hell oder dunkel – das Fell ist das Aushängeschild einer jeden Katze. Nur wenn es glänzt und gepflegt ist, verleiht es den Tieren ihre elegante und anmutige Erscheinung. Kümmern Sie sich auch weitestgehend selbst um die Säuberung und Pflege ihres Haarkleids – eine ausgewachsene Katze verbringt täglich mehrere Stunden damit, sich zu putzen -, geht es gänzlich ohne Ihre Unterstützung trotzdem nicht. Bei ZOO & Co. erfahren Sie, wie Sie Ihrer Katze bei der Fellpflege helfen.

Der Fellwechsel im Frühjahr und Herbst ist eine Zeit, zu der Ihr Stubentiger und sein Stoffwechsel auf Hochtouren arbeiten. Das Fell und die Haut, auf dem es sitzt, machen rund 15 bis 20 Prozent des gesamten Katzenkörpers aus, weswegen der Fellwechsel eine besondere Belastung für Ihre Katze darstellt. Dabei braucht es nicht viel, um die Katze dabei aktiv zu unterstützen. Hilfreich ist neben täglichem Bürsten des Fells auch eine angepasste Ernährung. Denn allein ein Drittel des Eiweißbedarfes wird für die Regeneration von Haut und Haaren benötigt.

Biotine, B-Vitamine und essenzielle Fettsäuren sind zu dieser Zeit ebenfalls förderlich, um Ihre Katze mit allen nötigen Nährstoffen zu versorgen. Dafür ist es jedoch nicht erforderlich, die gesamte Ernährung des Tieres umzustellen. In Ihrem ZOO & Co. Fachmarkt bekommen Sie Nahrungsergänzungsmittel, die dem regulären Futter beigemischt werden können. Das ist verträglicher für Ihre Katze als eine radikale Futterumstellung. Diese Mittel gibt es als Tablette, die wie ein Leckerli gefüttert wird, oder als Pulver, das unter das gewohnte Futter gemischt wird. Haut und Fell des Tieres werden so gezielt von Innen heraus gestärkt. Für die äußere Pflege sind im ZOO & Co. Fachmarkt ergänzend rückfettende Shampoos und beruhigende Hautsprays erhältlich.

Das Bürsten von Kurzhaarkatzen

Für Sie und Ihre Katze gleichermaßen entspannend ist das Bürsten des Fells. Kurzhaarkatzen wie die Abessinier, die Britisch Kurzhaar, Devon Rex oder Egyptian Mau müssen Sie normalerweise nur einmal die Woche bürsten. Lediglich zur Zeit des Fellwechsels sollte es wie gesagt täglich sein, um die losen Haare regelmäßig zu entfernen. Bei Katzen mit viel Unterwolle verwenden Sie hierfür am besten einen Kamm und im Anschluss eine Naturhaarbürste. Für sehr kurzhaarige Rassen wie die Burma oder die Siam genügen häufig auch ein Noppenhandschuh und ein feuchtes Ledertuch, um die abgestorbenen Haare zu lösen.

Fellpflege von Langhaarkatzen

Mit der Länge des Fells und der Dichte der Unterwolle steigt der Pflegeaufwand für Sie als Katzenhalter. Während es bei den sogenannten Halblanghaarkatzen, wie der Norwegischen Waldkatze und der Maine Coon, außerhalb des Fellwechsels meist ausreichend ist, sie zweimal wöchentlich zu bürsten, empfiehlt es sich bei Katzen wie der Perser, sie täglich intensiv zu pflegen. Langhaarkatzen sind bei der Fellpflege nämlich auf Ihre Hilfe angewiesen. Mit Zunge und Pfoten alleine können sie ihr langes Haarkleid nicht ordnen. Tägliches Kämmen und Bürsten mit speziellem Pflegezubehör ist bei diesen Tieren daher unerlässlich, um einem Verfilzen des prachtvollen Pelzes vorzubeugen.

Gewöhnen Sie Ihre Katze am besten von klein auf an das Pflegeritual. Verbinden Sie es mit vielen Streicheleinheiten und einer kleinen Belohnung. So wird daraus eine schöne Schmusestunde, die zu seidig-glänzendem und weichem Fell führt.

Deshalb Putzen sich Katzen

Katzen können sich an einem Tag bis zu sechs Stunden um ihr Fell kümmern. Tatsächlich haben Katzen für ihre intensive Körperpflege weit wichtigere Gründe als die Schönheit ihres Haarkleids: Das massierende Lecken der Zunge regt die Talgdrüsen der Haut zur Bildung von Hautfett an und hilft dann, das Hautfett gleichmäßig über das Fell zu verteilen. Auf diese Weise wird das Katzenfell wasserabweisend. Gleichzeitig parfümiert die Katze ihren Körper mit ihrem eigenen, individuellen Duft aus speziellen Duftdrüsen. Dieser Individualgeruch dient dazu, sich mit Artgenossen zu verständigen. Darüber hinaus ordnet und lockert die Katze beim Belecken mit ihrer rauen, fast bürstenartigen Zunge die Haare und löst Verklebungen. So können sich winzige Luftbläschen zwischen den Haaren einlagern und eine Luftschicht bilden. Diese Luftschicht im Pelz ist ein hervorragender Isolator und schützt die Katze vor Hitze und Kälte.

Fellpflege der Katze als Krankheitsindikator

Die meisten Katzen haben für ihre „Katzenwäsche“ ein Ritual entwickelt, bei dem sie sich systematisch jedem Körperteil widmen. Viele beginnen damit, ihre Vorderpfoten zu belecken. Mit den noch feuchten Pfoten wird anschließend Kopf und Gesicht gewaschen. Dann ist die Vorderbrust an der Reihe. Flanken, Bauch und Hinterbeine werden danach bearbeitet und schließlich sind der Rücken und der Schwanz dran. Diese feste Reihenfolge hat vor allem den Zweck, dass auch ja kein Körperteil vergessen wird. Wenn es Ihre Katze allerdings juckt oder sie sich schmutzig gemacht hat, geht sie womöglich auch einmal anders vor und widmet sich zuerst dem betroffenen Körperteil. Tatsächlich kann eine Änderung des Putzverhaltens also auf eine Krankheit oder einen Parasitenbefall hinweisen. Katzen, die sich über einen oder mehrere Tage immer wieder intensiv an einer Stelle putzen, oder ihre Körperpflege vernachlässigen, sollten Sie daher tierärztlich untersuchen lassen. Ein schönes und gepflegtes Fell kommt nämlich nur bei gesunden und glücklichen Katzen so richtig zur Geltung.